Sonntag, 30. Oktober 2016

Volksschule: Note ungenügend?

Eltern seien unzufrieden mit der Volksschule und schickten schon Primarschüler auf Privatschulen, schreibt der «Blick». Die öffentlichen Schulen hätten noch nicht begriffen, dass sie in einem Wettbewerb stünden.

Der Anteil Privatschüler auf Primarschulstufe hat sich seit dem Jahr 2000 verdoppelt, von 2,1 auf 4,2 Prozent 2015. Beim Gymnasium sei der Trend umgekehrt. Genügt die Volksschule den Ansprüchen vieler jungen Schweizer Eltern nicht mehr?

Privatschulen böten oft Ganztagesstrukturen mit Blockzeiten an. Margrit Stamm, emeritierte Professorin für Erziehungswissenschaften, sagt: «Die Volksschulen meinen immer noch, dass die Schüler sowieso zu ihnen müssen. Doch die Eltern finden das nicht mehr unbedingt. Deshalb ist ein grosser Markt mit Privaten entstanden – und die öffentlichen Schulen haben noch keine gute Antwort auf die neue Konkurrenzsituation gefunden.» Es seien nicht nur Reiche, die sich Privatschulen leisten.

Ich sage: Ein hohe Qualität der Volksschule ist wichtig für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

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