Sonntag, 24. April 2016

«Lieber etwas weniger, dafür bessere Maturanden.»

Bildungsminister Johann Schneider-Ammann fordere, dass Maturanden schlechte Noten in Mathematik und Sprache nicht so leicht kompensieren können, schreibt heute die «NZZ am Sonntag». Er verlange von der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) härtere Massstäbe für die Matura.

Die Bedingungen zum Bestehen des Maturitätszeugnisses sollten jetzt überprüft werden, heisst es. Allgemein müssten die Regeln dahingehend abgeändert werden, dass es schwieriger werde, Lücken in den wichtigsten Fächern zu kompensieren.

Dabei sei eine «höhere Maturitätsquote unpopulär», wie die NZZ im September 2015 berichtete. Die «richtige» Maturitätsquote elektrisiert Bildungspolitiker und involvierte Kreise schon lange, und wohl noch länger.

Wenn da nur nicht die Hauptdarsteller zwischen all den Ansprüchen verheizt werden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.